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Klassisches Sauerkraut

Fermentieren klingt erstmal nach Labor oder Omas Vorratskeller. Dabei ist es wirklich einfacher, als man denkt! Wenn du ein paar Grundregeln beachtest, sauber arbeitest, genug Salz verwendest und dem Ganzen Zeit gibst, erledigen die Milchsäurebakterien den Rest ganz von allein.
 
Sauerkraut ist dafür der perfekte Einstieg, denn Weißkohl ist jetzt im Winter regional gut verfügbar, robust und ideal, um erste Fermentier-Erfahrungen zu sammeln. Und ganz nebenbei tust du deinem Darm etwas Gutes, denn fermentierte Lebensmittel liefern lebendige Kulturen und machen Nährstoffe besser verfügbar. Wir bleiben in unserem Rezept bei einer klassischen Gewürzmischung aber trau dich ruhig, ein bisschen zu experimentieren und mit Chili, Kümmel oder anderen Gewürzen dein ganz individuelles Sauerkraut anzusetzen!
    • Weißkohl
    • Möhren
    • Lorbeerblätter (2 Stück)
    • Wacholderbeeren
    • Pfefferkörner (ganz)
    • Salz

Zubereitung

Einige saubere Einmachgläser mit Bügelverschluss bereit stellen und mithilfe von kochendem Wasser sterilisieren – das funktioniert gut im Waschbecken, das kochende Wasser einfach direkt über die Gläser gießen. Achtung: Diese dürfen nicht kalt sein, da sie sonst Gefahr laufen, zu zersplittern!

Vom Kohl die äußeren Blätter und den Strunk entfernen, die Möhren gründlich abwaschen. Einige weitere Kohlblätter für die spätere Abdeckung abtrennen und beiseitelegen. Das Gemüse in sehr feine Streifen schneiden, die Möhren können auch gehobelt werden.

Das Gemüse wiegen und 2% seines Gewichtes in Salz abmessen – bei 600g Kohl und Möhren sind das beispielsweise 12g Salz. Die Hände gründlich waschen, dann das abgemessene Salz über das Gemüse geben und kräftig mit den Händen einkneten. Dabei sollte nach einigen Minuten Flüssigkeit austreten. Ordentlich weiter kneten, bis das Gemüse weicher wird und viel Flüssigkeit in der Schüssel ist.

Das Gemüse mit Saft sowie die Gewürze gleichmäßig auf die Gläser verteilen. Das Gemüse herunterdrücken - falls es nicht vollständig mit Flüssigkeit bedeckt ist, eine Salzlake mit Salzgehalt von 2% anrühren, um die Gläser aufzufüllen. Dieser Salzgehalt entspricht zum Beispiel 20g Salz auf einen Liter Wasser. Beim Auffüllen sollten mindestens zwei Finger breit Platz zum oberen Rand gelassen werden.

Das Gemüse mit den übrigen, gefalteten Kohlblättern bedecken und mit Beschwerungssteinen oder Glasbeschwerern herabdrücken (kein Plastik oder Metall verwenden!) und sicherstellen, dass keine Gemüseteile an der Oberfläche schwimmen. Dann die Gläser verschließen und zur Sicherheit auf Untertellern oder einem Tablett platzieren – auch bei gut geplanter Fermentation kann es sein, dass der Druck im Glas zu hoch wird und Flüssigkeit austritt.

Bei Zimmertemperaturen von 18 bis 24°C dauert der Fermentationsprozess ca. 10 bis 20 Tage. In dieser Zeit sollten die Gläser nicht geöffnet werden, da sonst Schimmelsporen eintreten können. Die Flüssigkeit in den Gläsern sollte anfangen, Bläschen und Schaum zu bilden – das bedeutet, dass der Fermentationsprozess startet!

Je nach Länge der Fermentation wird der Geschmack intensiver und saurer. Der Fermentationsprozess kann gestoppt werden, indem die Gläser an einen kühlen und dunklen Ort verlagert werden. Sobald ein Glas angebrochen ist, muss es im Kühlschrank aufbewahrt werden.


 Lebensmittelsicherheit beim Fermentieren:
 Bei selbst fermentierten Lebensmittel gilt immer: Verlasse dich auf deine Augen und deine Nase – erkennst du Schimmel oder riecht das Ferment unangenehm und modrig, dann entsorge das Ferment sofort!

Sollten sich keine Bläschen oder Schaum bilden kann es sein, dass der Fermentationsprozess nicht erfolgreich war. Auch in diesem Fall muss es entsorgt werden, da sich das Gift Botulinumtoxin bilden kann. In einem aktiven, milchsauren Ferment kann dieses jedoch nicht auftreten. Wer ganz sicher gehen will, kann den Säuregehalt (idealerweise unter 4,6 pH) testen.

Zutaten liegen im Warenkorb

Du brauchst:

Weißkohl

Leider haben wir dafür kein Produkt gefunden
Gesamtpreis:

Möhren

Leider haben wir dafür kein Produkt gefunden
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Lorbeerblätter (2 Stück)

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Wacholderbeeren

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Pfefferkörner (ganz)

Leider haben wir dafür kein Produkt gefunden
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Du hast sicher:

Salz

Leider haben wir dafür kein Produkt gefunden
Gesamtpreis:

Klassisches Sauerkraut

Fermentieren klingt erstmal nach Labor oder Omas Vorratskeller. Dabei ist es wirklich einfacher, als man denkt! Wenn du ein paar Grundregeln beachtest, sauber arbeitest, genug Salz verwendest und dem Ganzen Zeit gibst, erledigen die Milchsäurebakterien den Rest ganz von allein.
 
Sauerkraut ist dafür der perfekte Einstieg, denn Weißkohl ist jetzt im Winter regional gut verfügbar, robust und ideal, um erste Fermentier-Erfahrungen zu sammeln. Und ganz nebenbei tust du deinem Darm etwas Gutes, denn fermentierte Lebensmittel liefern lebendige Kulturen und machen Nährstoffe besser verfügbar. Wir bleiben in unserem Rezept bei einer klassischen Gewürzmischung aber trau dich ruhig, ein bisschen zu experimentieren und mit Chili, Kümmel oder anderen Gewürzen dein ganz individuelles Sauerkraut anzusetzen!

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    • Weißkohl
    • Möhren
    • Lorbeerblätter (2 Stück)
    • Wacholderbeeren
    • Pfefferkörner (ganz)
    • Salz

Zubereitung

Einige saubere Einmachgläser mit Bügelverschluss bereit stellen und mithilfe von kochendem Wasser sterilisieren – das funktioniert gut im Waschbecken, das kochende Wasser einfach direkt über die Gläser gießen. Achtung: Diese dürfen nicht kalt sein, da sie sonst Gefahr laufen, zu zersplittern!

Vom Kohl die äußeren Blätter und den Strunk entfernen, die Möhren gründlich abwaschen. Einige weitere Kohlblätter für die spätere Abdeckung abtrennen und beiseitelegen. Das Gemüse in sehr feine Streifen schneiden, die Möhren können auch gehobelt werden.

Das Gemüse wiegen und 2% seines Gewichtes in Salz abmessen – bei 600g Kohl und Möhren sind das beispielsweise 12g Salz. Die Hände gründlich waschen, dann das abgemessene Salz über das Gemüse geben und kräftig mit den Händen einkneten. Dabei sollte nach einigen Minuten Flüssigkeit austreten. Ordentlich weiter kneten, bis das Gemüse weicher wird und viel Flüssigkeit in der Schüssel ist.

Das Gemüse mit Saft sowie die Gewürze gleichmäßig auf die Gläser verteilen. Das Gemüse herunterdrücken - falls es nicht vollständig mit Flüssigkeit bedeckt ist, eine Salzlake mit Salzgehalt von 2% anrühren, um die Gläser aufzufüllen. Dieser Salzgehalt entspricht zum Beispiel 20g Salz auf einen Liter Wasser. Beim Auffüllen sollten mindestens zwei Finger breit Platz zum oberen Rand gelassen werden.

Das Gemüse mit den übrigen, gefalteten Kohlblättern bedecken und mit Beschwerungssteinen oder Glasbeschwerern herabdrücken (kein Plastik oder Metall verwenden!) und sicherstellen, dass keine Gemüseteile an der Oberfläche schwimmen. Dann die Gläser verschließen und zur Sicherheit auf Untertellern oder einem Tablett platzieren – auch bei gut geplanter Fermentation kann es sein, dass der Druck im Glas zu hoch wird und Flüssigkeit austritt.

Bei Zimmertemperaturen von 18 bis 24°C dauert der Fermentationsprozess ca. 10 bis 20 Tage. In dieser Zeit sollten die Gläser nicht geöffnet werden, da sonst Schimmelsporen eintreten können. Die Flüssigkeit in den Gläsern sollte anfangen, Bläschen und Schaum zu bilden – das bedeutet, dass der Fermentationsprozess startet!

Je nach Länge der Fermentation wird der Geschmack intensiver und saurer. Der Fermentationsprozess kann gestoppt werden, indem die Gläser an einen kühlen und dunklen Ort verlagert werden. Sobald ein Glas angebrochen ist, muss es im Kühlschrank aufbewahrt werden.


 Lebensmittelsicherheit beim Fermentieren:
 Bei selbst fermentierten Lebensmittel gilt immer: Verlasse dich auf deine Augen und deine Nase – erkennst du Schimmel oder riecht das Ferment unangenehm und modrig, dann entsorge das Ferment sofort!

Sollten sich keine Bläschen oder Schaum bilden kann es sein, dass der Fermentationsprozess nicht erfolgreich war. Auch in diesem Fall muss es entsorgt werden, da sich das Gift Botulinumtoxin bilden kann. In einem aktiven, milchsauren Ferment kann dieses jedoch nicht auftreten. Wer ganz sicher gehen will, kann den Säuregehalt (idealerweise unter 4,6 pH) testen.

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